Lieber Herr Just,
nach der Tagung "Verpflichtet zum aufrechten Gang und/oder gebeugt von der Vergangenheit" hat mir Ihre Führung durch die Gedenkstätte besonders gut getan, weil durch Ihre aktive Anteilnahme spüre, dass es Menschen gibt, die mit dafür Sorgen, dass die Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht vergessen werden. Sie haben mir Mut gemacht, mich nach 30 Jahren Schweigen meiner eigenen Geschichte zu stellen. Ihnen und Ihren MitstreiterInnen wünsche ich Ausdauer und Erfolg. Freundliche Grüße AC
"Die DDR-Regime war noch schlimmer als der SS ! Vor allem Gott würde bestimmt am jenen 22-28/01/85 bittere Tränen geweint haben."
Bin sprachlos bei solchen Ansichten.
Versöhnung ist unser aller tägliche Aufgabe. Wohl wahr. Aber wer macht damit auch wirklich ernst? "Die" Kirche? Der Papst? "Die" Politik? "Die" Bürger? Ich sehe viel, viel Ungelöstes.
Die Arbeit, die Sie an der Bernauer Straße leisten, hat mich sehr beeindruckt. Bis zum nächsten Mal in Berlin!
eingetragen von: Daniela (11.10.2011 08:28)Hallo !
Seit kurzem bin ich zurück aus Berlin ! Ich kann jetzt sagen dass vor allem den Besuch an der Bernauerstrasse, wo die Geschichte des Kalten Krieges sich am dramatischten entwickelte. Ich hatte wirklich die Tränen in den Augen wenn ich die Bilder der gesprengten Versöhnungskirche sah ! Die DDR-Regime war noch schlimmer als der SS ! Vor allem Gott würde bestimmt am jenen 22-28/01/85 bittere Tränen geweint haben.
Sonst war ich äusserst glücklich zu sehen das die Versöhnungskapelle wieder aufgebaut wurde im 2001. Leider hatte ich keine Zeit mehr jene Kapelle zu besuchen. Das mache ich bestimmt zu meinem 2.Besuch an Berlin und ich hoffe da auch einen Gebetsdienst mitzumachen. Wenn ihr noch Musikanten brauchtet zur musikalischen Einlistung der Gebetsdienste, dann stelle ich mich bei meinem nächtsten Besuch an Berlin sehr gerne zu Verfügung. Ich spiele nämlich Geige. Ich brauche beim spielen wohl Orgelbegleitung oder Begleitung von anderen Musikinstrumenten...!
Danke für diese neue, heilige Kappelle. Ich will die alte Glocken online hören. Mit herzliche Beten und Wünschen aus der USA.
eingetragen von: Daniel (15.05.2010 03:30)I guess you see the changes to Bernauer, the church, site, memorial more often than i do. It is an extraordinary story and history associated with the place. Seen in context past and present, it reflects a lot... john
I first came to know about this church in an old reader's digest article. It fired my feelings about divided berlin, germany and europe. I do hope that now this church will also unite various denominations against other issues, negative issues like racism, euthanasia, pornography, all sorts of pornography, gay marriages, adoption of children by gays which in themselves are creating a barrier between Christianity which formed the basis of our European faith and culture and secularism (as well as religious fundamentalism) these are the biggest challenges we are facing now.
I watched some of the extraordinary stages showing the new church arising from the old. There is so much commemoration and interpretation at that important site that pays testimony to change and the 'larger picture'
I still pass by occasionally..
In ökumenischer Verbundenheit besuchten am 22.10.09 ca. 80 katholische Militärseelsorgerinnen und -seelsorger die Kapelle, um dort ein Geistliches Wort von Prälat Gerhard Lange, dem Leiter der Arbeitsstelle für Zeitgeschichte des Erzbistums Berlin, zu hören. Der Besuch der Kapelle an der Bernauer Straße passte gut zum Motto der Gesamtkonferenz der Katholischen Militärseelsorger/-innen: An der Grenze stehen: Leben und Sterben, Hoffnung und Angst, Tod und Totengedenken. Danke für die Gastfreundschaft und die Arbeit an der ehemaligen Grenze! Petra Hammann, WissRef'in im Katholischen Militärbischofsamt
eingetragen von: Petra Hammann (27.10.2009 09:23)This church was, unlike other modern religious buildings, the first one wich forced me to stay in absolute silence...
eingetragen von: dutch (15.10.2009 19:18)